30. November - Dienstag der ersten Adventswoche



Probleme sind Teil des Lebens. Sie sind unausweichlich; sie sind untrennbar mit dieser gefallenen Welt verwoben. Du schaltest allzu bereitwillig in den Problemlösungsmodus und tust, als würdest du die Fähigkeit besitzen, alles in Ordnung zu bringen. Das ist eine gewohnte Reaktion, die so automatisch kommt, dass es dir oft gar nicht bewusst wird. Diese Gewohnheit frustriert mich nicht nur, sie zieht dich auch von mir weg.

    Lass nicht zu, dass es deine oberste Priorität ist, Dinge in Ordnung zu bringen. Deine Fähigkeit, alles zu korrigieren, was in der Welt um dich herum falschläuft, ist so begrenzt. Lass dich nicht von Aufgaben zu Boden drücken, die gar nicht deine Aufgaben sind. Sorge dich vielmehr darum, dass deine Beziehung zu mir in Ordnung ist. Sprich mit mir über alles, was dich beschäftigt, und versuche, die Situation mit meinen Augen zu sehen. Versuche nicht, alles in Ordnung zu bringen, was dir auffällt, sondern bitte mich, dir zu zeigen, was wirklich wichtig ist. Denke daran, dass du auf dem Weg zum Himmel bist, und lass deine Probleme im Licht der Ewigkeit verblassen.


Psalm 32,8; Lukas 10,41-42; Philipper 3,20-21

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